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    <title>10 Minuten Lyrik</title>
    <description>»10 Minuten Lyrik«: Der Titel unserer Vortragsreihe an der Leuphana Universität Lüneburg ist Programm. Die Referent:innen – Lehrende und teils auch Studierende an der Leuphana – sprechen hier jeweils ca. zehn Minuten über ein Gedicht ihrer Wahl. Sie nehmen die klassischen oder modernen, schwierigen oder einfachen, deutsch- oder fremdsprachigen Verse in den Blick, fragen nach ihren Verfahren, ihrer Bedeutung, ihrer Geschichte, ihren Kontexten. Sie schlagen eine – oft dezidiert subjektive – Lektüre vor und eröffnen auf diese Weise einen Zugang zum Gedicht und der in ihm erzeugten Welt. Mit diesem Podcast verlassen die Vorträge nun die Hörsäle der Leuphana Universität Lüneburg und machen sich auf die Suche nach neuen Zuhörerschaften.
»10 Minuten Lyrik« richtet sich an alle Lyrikinteressierten und Lyrikbegeisterten – und an solche, die es werden wollen. Ebenso richtet sich das Format aber auch an Hörer:innen, die für sich bisher noch keinen Zugang zur Lyrik gefunden haben. Man kann die Beiträge, ganz dem ursprünglichen Format entsprechend, als »Pausenfüller« hören, zum Beispiel in der Mittagspause oder unterwegs. Die Vorträge können genauso aber auch in der kultur- und literaturwissenschaftlichen Lehre, im schulischen Deutschunterricht, in Deutschkursen oder in anderen Kontexten der kulturellen Bildung verwendet werden.

Den Podcast könnt ihr unter https://podcast.leuphana.de und auf allen gängigen Podcast-Plattformen hören. In den Shownotes der jeweiligen Folgen findet sich in den meisten Fällen der Gedichttext zum Nachlesen sowie Links zu weiterführenden Texten, in denen ihr mehr über das besprochene Gedicht oder über seine*n Autor*in erfahren könnt. Es gibt den Podcast außerdem auch bei Youtube, wo die Vorträge um Slides ergänzt sind, auf denen ihr den Gedichttext und manchmal auch noch mehr sehen könnt.
--
Redaktion, Aufnahme, Schnitt, Postproduktion: Lukas Betzler
Jingle: Daniel Grothkopf</description>
    <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 08:00:16 +0000</pubDate>
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    <author>podcast@leuphana.de (Lukas Betzler)</author>
    <copyright>CC BY-NC-SA 4.0</copyright>
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    <dc:creator>Lukas Betzler</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>Eine Vortragsreihe der Leuphana Universität Lüneburg</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>»10 Minuten Lyrik«: Der Titel unserer Vortragsreihe an der Leuphana Universität Lüneburg ist Programm. Die Referent:innen – Lehrende und teils auch Studierende an der Leuphana – sprechen hier jeweils ca. zehn Minuten über ein Gedicht ihrer Wahl. Sie nehmen die klassischen oder modernen, schwierigen oder einfachen, deutsch- oder fremdsprachigen Verse in den Blick, fragen nach ihren Verfahren, ihrer Bedeutung, ihrer Geschichte, ihren Kontexten. Sie schlagen eine – oft dezidiert subjektive – Lektüre vor und eröffnen auf diese Weise einen Zugang zum Gedicht und der in ihm erzeugten Welt. Mit diesem Podcast verlassen die Vorträge nun die Hörsäle der Leuphana Universität Lüneburg und machen sich auf die Suche nach neuen Zuhörerschaften.
»10 Minuten Lyrik« richtet sich an alle Lyrikinteressierten und Lyrikbegeisterten – und an solche, die es werden wollen. Ebenso richtet sich das Format aber auch an Hörer:innen, die für sich bisher noch keinen Zugang zur Lyrik gefunden haben. Man kann die Beiträge, ganz dem ursprünglichen Format entsprechend, als »Pausenfüller« hören, zum Beispiel in der Mittagspause oder unterwegs. Die Vorträge können genauso aber auch in der kultur- und literaturwissenschaftlichen Lehre, im schulischen Deutschunterricht, in Deutschkursen oder in anderen Kontexten der kulturellen Bildung verwendet werden.

Den Podcast könnt ihr unter https://podcast.leuphana.de und auf allen gängigen Podcast-Plattformen hören. In den Shownotes der jeweiligen Folgen findet sich in den meisten Fällen der Gedichttext zum Nachlesen sowie Links zu weiterführenden Texten, in denen ihr mehr über das besprochene Gedicht oder über seine*n Autor*in erfahren könnt. Es gibt den Podcast außerdem auch bei Youtube, wo die Vorträge um Slides ergänzt sind, auf denen ihr den Gedichttext und manchmal auch noch mehr sehen könnt.
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      <title>#03: Sven Kramer über Norbert Hummelt – weltnachrichten</title>
      <description><![CDATA[<p>Welche Momente im Leben brennen sich ins Gedächtnis ein – und warum? In Norbert Hummelts Gedicht <em>weltnachrichten </em>(2007), das Sven Kramer vorstellt, sind es zwei Nachrichtenmeldungen, die das Ich als Einschnitte erinnert: die Nachricht von der Ermordung Robert Kennedys 1968 und die vom Tod Uwe Barschels 1987. Doch nicht die ‚große Politik‘ steht im Zentrum des Gedichts, sondern die erinnerte Präsenz der Eltern; nicht die „Weltnachrichten“ als solche, sondern der Umstand, dass sie im Alltag des Einzelnen eine kurze Unterbrechung hervorrufen.</p>
<p><strong>Sven Kramer</strong> ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literarische Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>--</p>
<p>Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Gedicht an dieser Stelle leider nicht wiedergegeben werden. Der 2007 bei Luchterhand erschienene Band <em>Totentanz</em>, in dem es enthalten ist, ist nicht mehr lieferbar und nur noch gebraucht oder als eBook erhältlich.</p>
<p>--</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Der am Ende des Vortrags erwähnte Band <em>Wie Gedichte entstehen </em>von Norbert Hummelt und Klaus Siblewski erschien 2009 bei Luchterhand: <a href="https://www.penguin.de/buecher/norbert-hummelt-wie-gedichte-entstehen/taschenbuch/9783630621661" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.penguin.de/buecher/norbert-hummelt-wie-gedichte-entstehen/taschenbuch/9783630621661</a></p>
<p>In der Soundcloud des Litradio der Universität Hildesheim findet sich der Mitschnitt eines Gesprächs zwischen Norbert Hummelt und Klaus Siblewski von 2013, in dem sie auch Passagen aus dem Buch lesen: <a href="https://soundcloud.com/litradio/wie_gedichte_entstehen" rel="noopener noreferrer nofollow">https://soundcloud.com/litradio/wie_gedichte_entstehen</a></p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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<p><strong>Sven Kramer</strong> ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literarische Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>--</p>
<p>Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Gedicht an dieser Stelle leider nicht wiedergegeben werden. Der 2007 bei Luchterhand erschienene Band <em>Totentanz</em>, in dem es enthalten ist, ist nicht mehr lieferbar und nur noch gebraucht oder als eBook erhältlich.</p>
<p>--</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Der am Ende des Vortrags erwähnte Band <em>Wie Gedichte entstehen </em>von Norbert Hummelt und Klaus Siblewski erschien 2009 bei Luchterhand: <a href="https://www.penguin.de/buecher/norbert-hummelt-wie-gedichte-entstehen/taschenbuch/9783630621661" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.penguin.de/buecher/norbert-hummelt-wie-gedichte-entstehen/taschenbuch/9783630621661</a></p>
<p>In der Soundcloud des Litradio der Universität Hildesheim findet sich der Mitschnitt eines Gesprächs zwischen Norbert Hummelt und Klaus Siblewski von 2013, in dem sie auch Passagen aus dem Buch lesen: <a href="https://soundcloud.com/litradio/wie_gedichte_entstehen" rel="noopener noreferrer nofollow">https://soundcloud.com/litradio/wie_gedichte_entstehen</a></p>
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Sven Kramer ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literarische Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg.

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Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Gedicht an dieser Stelle leider nicht wiedergegeben werden. Der 2007 bei Luchterhand erschienene Band Totentanz, in dem es enthalten ist, ist nicht mehr lieferbar und nur noch gebraucht oder als eBook erhältlich.

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Weiterführende Links:

Der am Ende des Vortrags erwähnte Band Wie Gedichte entstehen von Norbert Hummelt und Klaus Siblewski erschien 2009 bei Luchterhand: https://www.penguin.de/buecher/norbert-hummelt-wie-gedichte-entstehen/taschenbuch/9783630621661

In der Soundcloud des Litradio der Universität Hildesheim findet sich der Mitschnitt eines Gesprächs zwischen Norbert Hummelt und Klaus Siblewski von 2013, in dem sie auch Passagen aus dem Buch lesen: https://soundcloud.com/litradio/wie_gedichte_entstehen

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    <item>
      <title>#02: Emer O’Sullivan über Elizabeth Barrett Browning – Sonnets from the Portuguese, No. XLIII</title>
      <description><![CDATA[<p>Lässt sich die Liebe mit den Mitteln der Rationalität erfassen? Lässt sie sich gar messen oder quantifizieren? Diese Fragen stellt Elizabeth Barrett Browning in ihrem wohl berühmtesten Gedicht, dem 43. Sonett der 1850 veröffentlichten »Sonnets from the Portuguese«. Emer O’Sullivan nimmt eine genaue Lektüre dieses von Rainer Maria Rilke ins Deutsche übertragenen Gedichts vor und zeigt: Während der Frau in der petrarkischen Tradition der Liebeslyrik zumeist die Rolle des stummen Liebesobjekts zukam, ist es bei Barrett Browning eine weibliche Stimme, die sich als Subjekt einer freien, selbst gewählten Liebe behauptet. Ein nachgerade revolutionäres Gedicht!</p>
<p><strong><a href="https://www.leuphana.de/institute/ies/personen/emer-osullivan.html" rel="noopener noreferrer nofollow">Emer O’Sullivan</a></strong> ist Professorin emerita für englische Literaturwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>--</p>
<p><em>Elizabeth Barrett Browning</em><br>
<strong>Sonnets from the Portuguese, No. XLIII</strong></p>
<p>How do I love thee? Let me count the ways.<br>
I love thee to the depth and breadth and height<br>
My soul can reach, when feeling out of sight<br>
For the ends of being and ideal grace.<br>
I love thee to the level of every day’s<br>
Most quiet need, by sun and candle-light.<br>
I love thee freely, as men strive for right;<br>
I love thee purely, as they turn from praise.<br>
I love thee with the passion put to use<br>
In my old griefs, and with my childhood’s faith.<br>
I love thee with a love I seemed to lose<br>
With my lost saints. I love thee with the breath,<br>
Smiles, tears, of all my life; and, if God choose,<br>
I shall but love thee better after death.</p>
<p>--</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Das Sonett in Rainer Maria Rilkes Übertragung (Leipzig, Insel-Verlag 1908) findet sich bei archive.org: <a href="https://archive.org/details/sonetteausdempor00brow/page/44/mode/1up" rel="noopener noreferrer nofollow">https://archive.org/details/sonetteausdempor00brow/page/44/mode/1up</a></p>
<p>Die Sonette im Original sind bei Projekt Gutenberg verfügbar: <a href="https://www.gutenberg.org/ebooks/2002" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.gutenberg.org/ebooks/2002</a></p>
<p>Ruth Klügers Beitrag über die <em>Sonnets from the Portuguese</em> aus der Frankfurter Anthologie: <a href="https://www.planetlyrik.de/ruth-klueger-zu-elizabeth-barrett-brownings-gedicht-sonette-aus-dem-portugiesischen-das-sechste-sonett/2024/10/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.planetlyrik.de/ruth-klueger-zu-elizabeth-barrett-brownings-gedicht-sonette-aus-dem-portugiesischen-das-sechste-sonett/2024/10/</a></p>
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      <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
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      <author>podcast@leuphana.de (Emer O’Sullivan)</author>
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      <dc:creator>Emer O’Sullivan</dc:creator>
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<p><strong><a href="https://www.leuphana.de/institute/ies/personen/emer-osullivan.html" rel="noopener noreferrer nofollow">Emer O’Sullivan</a></strong> ist Professorin emerita für englische Literaturwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>--</p>
<p><em>Elizabeth Barrett Browning</em><br>
<strong>Sonnets from the Portuguese, No. XLIII</strong></p>
<p>How do I love thee? Let me count the ways.<br>
I love thee to the depth and breadth and height<br>
My soul can reach, when feeling out of sight<br>
For the ends of being and ideal grace.<br>
I love thee to the level of every day’s<br>
Most quiet need, by sun and candle-light.<br>
I love thee freely, as men strive for right;<br>
I love thee purely, as they turn from praise.<br>
I love thee with the passion put to use<br>
In my old griefs, and with my childhood’s faith.<br>
I love thee with a love I seemed to lose<br>
With my lost saints. I love thee with the breath,<br>
Smiles, tears, of all my life; and, if God choose,<br>
I shall but love thee better after death.</p>
<p>--</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Das Sonett in Rainer Maria Rilkes Übertragung (Leipzig, Insel-Verlag 1908) findet sich bei archive.org: <a href="https://archive.org/details/sonetteausdempor00brow/page/44/mode/1up" rel="noopener noreferrer nofollow">https://archive.org/details/sonetteausdempor00brow/page/44/mode/1up</a></p>
<p>Die Sonette im Original sind bei Projekt Gutenberg verfügbar: <a href="https://www.gutenberg.org/ebooks/2002" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.gutenberg.org/ebooks/2002</a></p>
<p>Ruth Klügers Beitrag über die <em>Sonnets from the Portuguese</em> aus der Frankfurter Anthologie: <a href="https://www.planetlyrik.de/ruth-klueger-zu-elizabeth-barrett-brownings-gedicht-sonette-aus-dem-portugiesischen-das-sechste-sonett/2024/10/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.planetlyrik.de/ruth-klueger-zu-elizabeth-barrett-brownings-gedicht-sonette-aus-dem-portugiesischen-das-sechste-sonett/2024/10/</a></p>
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Emer O’Sullivan ist Professorin emerita für englische Literaturwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg.

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Elizabeth Barrett Browning

Sonnets from the Portuguese, No. XLIII

How do I love thee? Let me count the ways.

I love thee to the depth and breadth and height

My soul can reach, when feeling out of sight

For the ends of being and ideal grace.

I love thee to the level of every day’s

Most quiet need, by sun and candle-light.

I love thee freely, as men strive for right;

I love thee purely, as they turn from praise.

I love thee with the passion put to use

In my old griefs, and with my childhood’s faith.

I love thee with a love I seemed to lose

With my lost saints. I love thee with the breath,

Smiles, tears, of all my life; and, if God choose,

I shall but love thee better after death.

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Weiterführende Links:

Das Sonett in Rainer Maria Rilkes Übertragung (Leipzig, Insel-Verlag 1908) findet sich bei archive.org: https://archive.org/details/sonetteausdempor00brow/page/44/mode/1up

Die Sonette im Original sind bei Projekt Gutenberg verfügbar: https://www.gutenberg.org/ebooks/2002

Ruth Klügers Beitrag über die Sonnets from the Portuguese aus der Frankfurter Anthologie: https://www.planetlyrik.de/ruth-klueger-zu-elizabeth-barrett-brownings-gedicht-sonette-aus-dem-portugiesischen-das-sechste-sonett/2024/10/

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      <title>#01: Einführungsfolge: Worum geht’s bei »10 Minuten Lyrik«?</title>
      <description><![CDATA[<p>In dieser ersten Folge stellt Lukas Betzler das Konzept des Podcasts vor. Mit Dr. Julia Menzel und Prof. Dr. Sven Kramer spricht er darüber, wie die Reihe »10 Minuten Lyrik« entstanden ist, welche Ziele damit verbunden sind und wozu wir Lyrik heute eigentlich brauchen.</p>
<p>--</p>
<p>00:00:00 Intro &amp; Vorstellung von Julia Menzel und Sven Kramer</p>
<p>00:01:45 Wie kam es zu der Reihe »10 Minuten Lyrik«?</p>
<p>00:03:34 Warum eigentlich Lyrik?</p>
<p>00:05:11 Welche Ziele sind mit der Vortragsreihe verbunden?</p>
<p>00:05:47 Wozu brauchen wir denn Lyrik?</p>
<p>00:07:19 Alternativen zur »Gedichtinterpretation« in der Schule?</p>
<p>00:08:25 Dank &amp; Outro</p>
<p>--</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Gespräch von Ralf Schock mit Jan Wagner in <em>Sinn und Form</em> 2/2015 (Leseprobe): <a href="https://sinn-und-form.de/?tabelle=leseprobe&amp;titel_id=6640" rel="noopener noreferrer nofollow">https://sinn-und-form.de/?tabelle=leseprobe&amp;titel_id=6640</a></p>
<p>Hilde Domin im Gespräch mit Schüler*innen (BR Schulfunk, 1975): <a href="https://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/detail/wozu-lyrik-heute-hilde-domin-diskutiert-mit-schuelern-3064/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/detail/wozu-lyrik-heute-hilde-domin-diskutiert-mit-schuelern-3064/</a></p>
<p>Hilde Domin in der Sendung <em>Wortwechsel</em> (BR alpha, 1991): <a href="https://youtu.be/J7f8oexjZbY" rel="noopener noreferrer nofollow">https://youtu.be/J7f8oexjZbY</a></p>
<p>--</p>
<p>Noch mehr Links zu Lyrik:</p>
<p>Das wichtigste Vorbild für die „10 Minuten Lyrik“ war die von Marcel Reich-Ranicki begründete <em><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/ " rel="noopener noreferrer nofollow">Frankfurter Anthologie</a></em>.</p>
<p>Eine wichtige Plattform für (Texte über) Lyrik ist die Seite <em><a href="https://www.planetlyrik.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Planet Lyrik</a></em>.</p>
<p>„<a href="https://www.lyrikline.org/de/" rel="noopener noreferrer nofollow">LyrikLine</a>“, ein Projekt des <em>Hauses für Poesie</em>, ist ein Archiv für von Autor*innen eingesprochene Gedichte.</p>
<p>„<a href="https://www.dichterlesen.net/ " rel="noopener noreferrer nofollow">Dichterlesen</a>“ ist ein Projekt des <em>Literarischen Colloquiums Berlin</em> (LCB). Es ist ein Online-Audioarchiv, das nicht auf Lyrik beschränkt ist, aber gerade hier einige Schätze bereithält.</p>
<p>Seit Januar 2025 veröffentlicht das Münchner <em>Lyrik Kabinett</em> den tollen Podcast „<a href="https://lyrik-podcast.podigee.io/" rel="noopener noreferrer nofollow">Im Grunde wäre ich lieber Gedicht</a>“ mit Tristan Marquardt.</p>
<p>Im Jahr 2022 hat Jan Wagner für den Deutschlandfunk unter dem Titel „<a href="https://www.deutschlandfunk.de/book-of-songs-104.html " rel="noopener noreferrer nofollow">Book of Songs</a>“ zehn nicht-deutschsprachige europäische Gedichte vorgestellt. Die Rezitation der Gedichte im Original und in der deutschen Übersetzung wurde von Radiokünstler*innen inszeniert.</p>
<p>Das an der FU Berlin angesiedelte Forschungsprojekt „AfterWords“ veröffentlicht in seinem Podcast „<a href="https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/friedrichschlegel/assoziierte_projekte/AfterWords/Podcast-After-the-Poem/index.html" rel="noopener noreferrer nofollow">Nach dem Gedicht</a>“ in unregelmäßiger Folge Gespräche mit Lyriker*innen und Übersetzer*innen.</p>
<p>Der Gymnasiallehrer Johannes Thiele hat in seinem Podcast „<a href="https://www.podcast.de/podcast/1090554/lyrikschule" rel="noopener noreferrer nofollow">Lyrikschule</a>“ binnen fünf Jahren etwa 80 Gedichte eingesprochen und um einen eigenen Deutungsvorschlag ergänzt.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>podcast@leuphana.de (Lukas Betzler)</author>
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      <dc:creator>Lukas Betzler</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser ersten Folge stellt Lukas Betzler das Konzept des Podcasts vor. Mit Dr. Julia Menzel und Prof. Dr. Sven Kramer spricht er darüber, wie die Reihe »10 Minuten Lyrik« entstanden ist, welche Ziele damit verbunden sind und wozu wir Lyrik heute eigentlich brauchen.</p>
<p>--</p>
<p>00:00:00 Intro &amp; Vorstellung von Julia Menzel und Sven Kramer</p>
<p>00:01:45 Wie kam es zu der Reihe »10 Minuten Lyrik«?</p>
<p>00:03:34 Warum eigentlich Lyrik?</p>
<p>00:05:11 Welche Ziele sind mit der Vortragsreihe verbunden?</p>
<p>00:05:47 Wozu brauchen wir denn Lyrik?</p>
<p>00:07:19 Alternativen zur »Gedichtinterpretation« in der Schule?</p>
<p>00:08:25 Dank &amp; Outro</p>
<p>--</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Gespräch von Ralf Schock mit Jan Wagner in <em>Sinn und Form</em> 2/2015 (Leseprobe): <a href="https://sinn-und-form.de/?tabelle=leseprobe&amp;titel_id=6640" rel="noopener noreferrer nofollow">https://sinn-und-form.de/?tabelle=leseprobe&amp;titel_id=6640</a></p>
<p>Hilde Domin im Gespräch mit Schüler*innen (BR Schulfunk, 1975): <a href="https://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/detail/wozu-lyrik-heute-hilde-domin-diskutiert-mit-schuelern-3064/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/detail/wozu-lyrik-heute-hilde-domin-diskutiert-mit-schuelern-3064/</a></p>
<p>Hilde Domin in der Sendung <em>Wortwechsel</em> (BR alpha, 1991): <a href="https://youtu.be/J7f8oexjZbY" rel="noopener noreferrer nofollow">https://youtu.be/J7f8oexjZbY</a></p>
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<p>Noch mehr Links zu Lyrik:</p>
<p>Das wichtigste Vorbild für die „10 Minuten Lyrik“ war die von Marcel Reich-Ranicki begründete <em><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/ " rel="noopener noreferrer nofollow">Frankfurter Anthologie</a></em>.</p>
<p>Eine wichtige Plattform für (Texte über) Lyrik ist die Seite <em><a href="https://www.planetlyrik.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Planet Lyrik</a></em>.</p>
<p>„<a href="https://www.lyrikline.org/de/" rel="noopener noreferrer nofollow">LyrikLine</a>“, ein Projekt des <em>Hauses für Poesie</em>, ist ein Archiv für von Autor*innen eingesprochene Gedichte.</p>
<p>„<a href="https://www.dichterlesen.net/ " rel="noopener noreferrer nofollow">Dichterlesen</a>“ ist ein Projekt des <em>Literarischen Colloquiums Berlin</em> (LCB). Es ist ein Online-Audioarchiv, das nicht auf Lyrik beschränkt ist, aber gerade hier einige Schätze bereithält.</p>
<p>Seit Januar 2025 veröffentlicht das Münchner <em>Lyrik Kabinett</em> den tollen Podcast „<a href="https://lyrik-podcast.podigee.io/" rel="noopener noreferrer nofollow">Im Grunde wäre ich lieber Gedicht</a>“ mit Tristan Marquardt.</p>
<p>Im Jahr 2022 hat Jan Wagner für den Deutschlandfunk unter dem Titel „<a href="https://www.deutschlandfunk.de/book-of-songs-104.html " rel="noopener noreferrer nofollow">Book of Songs</a>“ zehn nicht-deutschsprachige europäische Gedichte vorgestellt. Die Rezitation der Gedichte im Original und in der deutschen Übersetzung wurde von Radiokünstler*innen inszeniert.</p>
<p>Das an der FU Berlin angesiedelte Forschungsprojekt „AfterWords“ veröffentlicht in seinem Podcast „<a href="https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/friedrichschlegel/assoziierte_projekte/AfterWords/Podcast-After-the-Poem/index.html" rel="noopener noreferrer nofollow">Nach dem Gedicht</a>“ in unregelmäßiger Folge Gespräche mit Lyriker*innen und Übersetzer*innen.</p>
<p>Der Gymnasiallehrer Johannes Thiele hat in seinem Podcast „<a href="https://www.podcast.de/podcast/1090554/lyrikschule" rel="noopener noreferrer nofollow">Lyrikschule</a>“ binnen fünf Jahren etwa 80 Gedichte eingesprochen und um einen eigenen Deutungsvorschlag ergänzt.</p>
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      <slash:comments>0</slash:comments>
      <itunes:author>Lukas Betzler</itunes:author>
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      <itunes:title>Einführungsfolge</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Worum geht’s bei »10 Minuten Lyrik«?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>In dieser ersten Folge stellt Lukas Betzler das Konzept des Podcasts vor. Mit Dr. Julia Menzel und Prof. Dr. Sven Kramer spricht er darüber, wie die Reihe »10 Minuten Lyrik« entstanden ist, welche Ziele damit verbunden sind und wozu wir Lyrik heute eigentlich brauchen.

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00:00:00 Intro &amp; Vorstellung von Julia Menzel und Sven Kramer

00:01:45 Wie kam es zu der Reihe »10 Minuten Lyrik«?

00:03:34 Warum eigentlich Lyrik?

00:05:11 Welche Ziele sind mit der Vortragsreihe verbunden?

00:05:47 Wozu brauchen wir denn Lyrik?

00:07:19 Alternativen zur »Gedichtinterpretation« in der Schule?

00:08:25 Dank &amp; Outro

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Weiterführende Links:

Gespräch von Ralf Schock mit Jan Wagner in Sinn und Form 2/2015 (Leseprobe): https://sinn-und-form.de/?tabelle=leseprobe&amp;titel_id=6640

Hilde Domin im Gespräch mit Schüler*innen (BR Schulfunk, 1975): https://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/detail/wozu-lyrik-heute-hilde-domin-diskutiert-mit-schuelern-3064/

Hilde Domin in der Sendung Wortwechsel (BR alpha, 1991): https://youtu.be/J7f8oexjZbY

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Noch mehr Links zu Lyrik:

Das wichtigste Vorbild für die „10 Minuten Lyrik“ war die von Marcel Reich-Ranicki begründete Frankfurter Anthologie.

Eine wichtige Plattform für (Texte über) Lyrik ist die Seite Planet Lyrik.

„LyrikLine“, ein Projekt des Hauses für Poesie, ist ein Archiv für von Autor*innen eingesprochene Gedichte.

„Dichterlesen“ ist ein Projekt des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB). Es ist ein Online-Audioarchiv, das nicht auf Lyrik beschränkt ist, aber gerade hier einige Schätze bereithält.

Seit Januar 2025 veröffentlicht das Münchner Lyrik Kabinett den tollen Podcast „Im Grunde wäre ich lieber Gedicht“ mit Tristan Marquardt.

Im Jahr 2022 hat Jan Wagner für den Deutschlandfunk unter dem Titel „Book of Songs“ zehn nicht-deutschsprachige europäische Gedichte vorgestellt. Die Rezitation der Gedichte im Original und in der deutschen Übersetzung wurde von Radiokünstler*innen inszeniert.

Das an der FU Berlin angesiedelte Forschungsprojekt „AfterWords“ veröffentlicht in seinem Podcast „Nach dem Gedicht“ in unregelmäßiger Folge Gespräche mit Lyriker*innen und Übersetzer*innen.

Der Gymnasiallehrer Johannes Thiele hat in seinem Podcast „Lyrikschule“ binnen fünf Jahren etwa 80 Gedichte eingesprochen und um einen eigenen Deutungsvorschlag ergänzt.









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